5 Dinge, die du bei der Handyortung beachten musst

Handyortung ist eine verlockende Sache.

Wenn das Kind oder der Freund mal wieder nicht nach Hause kommt, einfach kurz das Hany orten lassen und immer wissen, wo sich der Liebste aufhält.

Doch bei der Ortung von Mobiltelefonen gibt es einige Dinge zu beachten.

Vor allem die große Anzahl an unseriösen Anbietern, macht es schwer, sich zurechtzufinden.

Wir zeigen dir, worauf du bei der Handyortung achten solltest und welcher Anbieter der Beste ist.

Vorsicht bei der Wahl des Ortungs-Anbieters

Einige Webseiten im Internet locken mit kostenloser Handyortung. Hier solltest du aufpassen! Oft verstecken sich hinter vermeintlich kostenlosen Angeboten fiese Abofallen.

Der einzige seriöse Weg für eine kostenlose Handyortung führt über eine App. Diese muss auf dem Handy, dass du orten willst, installiert sein und es muss eine GPS-Verbindung bestehen. Sobald diese ausgeschaltet ist, kannst du das Smartphone auch nicht mehr tracken.

Was ist der Unterschied zwischen GSM- und GPS-Ortung?

Bei einer Ortung über das Mobilfunkprotokoll GSM, wird das Handy das Mobilfunknetz geortet. Dabei wird die Entfernung zwischen Handy und dem nächstgelegenen Mobilfunkmasten berechnet. Diese Technologie ist zwar vor allem in ländlichen Gegenden nicht ganz so präzise wie die GPS-Ortung, dafür aber zuverlässiger und auch bei älteren Telefonen möglich. In größeren Städten ist die Dichte der Funkmastern dichter und somit lässt sich auch die Entfernung zum Handy genauer orten.

Die GPS-Ortung funktioniert nur bei Geräten mit eingebautem GPS-Chip. Das ist vor allem bei neueren Smartphones der Fall. Bei dieser Technologie wird eine präzise Satelliten-Ortung genutzt. Das Ergebnis ist hier bis auf wenige Zentimeter genau. Dazu muss das Gerät allerdings eingeschaltet und sich unter freiem Himmel befinden. In Gebäuden wird das GPS-Signal ungenau bis unbrauchbar, genau wie bei einem Navigationssystem im Tunnel.

Warum es keine seriöse, kostenlose Ortung gibt

Um ein Handy über das GSM-Signal orten zu können, muss beim Mobilfunkanbieter eine Positionsabfrage gestellt werden. Diese Abfrage lassen sich die Mobilfunkanbieter IMMER bezahlen, denn sie ist auch für die Anbieter mit Kosten verbunden.

Somit wird es auch keine seriöse Webseite geben, die diese Kosten für dich übernimmt und dir die Ortung schenkt. Auch ein paar Werbeeinnahmen reichen da nicht aus, um diese Kosten zu decken.

Wenn du also wirklich ein Handy orten lassen willst, wird dich das Geld kosten.

Was kostet eine seriöse Handyortung

Auch hier gibt es wieder viele Anbieter mit unterschiedlichen Preisen.

Wir empfehlen den Dienst von handyorten.org

Hier hast du die Möglichkeit, verschiedene Ortungspakete einmalig zu buchen, ohne Abo oder sonstige Tricks.

Für nur 29.90 EUR bekommst du 20 Ortungen. Das sollte für den Privatgebrauch schon ausreichend sein. Wenn du den Dienst doch häufiger brauchst, gibt es für nur 10 EUR mehr gleich 30 Ortungen zusätzlich.

Wozu sich handyorten.org besonders eignet

Der Dienst von handyorten.org wird vor allem zur Ortung von Kindern, Senioren und Mitarbeitern gebucht. Bei dieser Webseite handelt es sich also nicht um eine unseriöse Spaß-App, sondern um einen ernstzunehmenden Ortungsanbieter für den Notfall.

Dank der präzisen GSM-Ortungstechnologie, können auch ältere Handys gefunden werden. Das ist besonders hilfreich, da vor allem Kinder und Senioren häufig mit günstigen Telefonen ohne GPS-Modul unterwegs sind.

Ist Handyortung legal?

Hier musst du unterscheiden, welches Gerät du orten willst.

Grundsätzlich legal ist:

  • Das eigene Handy, darfst du jederzeit orten.
  • Das Handy deiner Kinder darfst du bis zum 18. Lebensjahr orten.

Nur mit ausdrücklicher Einwilligung:

  • Das Handy von Freunden und Bekannten.
  • Das Handy deines Partners.

Selbst wenn du nur aus Spaß, das Handy eines Freundes orten willst, kann es dafür richtig Ärger geben. Du solltest also immer vorher Fragen, ob die zu ortende Person damit einverstanden ist und es dir im Zweifel sogar schriftlich geben lassen. Sicher ist sicher!

 

Bild: Rawpixel/shutterstock.com

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